Forward Germany, Zero Tolerance to FGM – Germany Aktion gegen ritualisierte Gewalt

FGM und die Folgen der Genitalen Verstümmlung bei Mädchen und Frauen Die Tradition der Beschneidung – international wird von weiblicher Genitalverstümmelung FGM female genital mutilation – gesprochen -, wird mehr als 5000 Jahre praktiziert, den Ursprung findet  ist Ägypten, die Gründe für dieses Ritual sind unbekannt und die Tradition ist leider mehr verbreitet als man glauben will. Europa, Deutschland, Hessen und auch der Kreis Bergstrasse bilden hier keine Ausnahme. So werden in vielen Ländern – nicht nur in 28 afrikanischen, sondern u. a. auch im Nordirak, in Kurdistan, im Oman, Jemen, Indonesien, Mädchen zwischen Babyalter und Pubertät, bzw. spätestens vor der Heirat, an den Genitalien beschnitten und verstümmelt. Hierbei spielt es keine Rolle aus welchem sozialen oder religiösen Umfeld die Menschen kommen, die diese schädliche traditionelle Praktik an ihren Mädchen vollziehen, ob die Familien gebildet sind oder keine Bildung haben … (ganzer Text Startseite / Forward intern).

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FGM und die Folgen der Genitalen Verstümmlung bei Mädchen und Frauen: Die Tradition der Beschneidung – international wird von weiblicher Genitalverstümmelung FGM female genital mutilation – gesprochen -, wird mehr als 5000 Jahre praktiziert, das Ursprungsland ist Ägypten, die Gründe für dieses Ritual sind unbekannt und die Tradition ist leider mehr verbreitet als man glauben will. 

Europa, Deutschland, Hessen und auch der Kreis Bergstrasse bilden hier keine Ausnahme. So werden in vielen Ländern – nicht nur in 28 afrikanischen, sondern u. a. auch im Nordirak, in Kurdistan, im Oman, Jemen, Indonesien, Mädchen zwischen Babyalter und Pubertät, bzw. spätestens vor der Heirat, an den Genitalien beschnitten und verstümmelt. Hierbei spielt es keine Rolle aus welchem sozialen oder religiösen Umfeld die Menschen kommen, die diese schädliche traditionelle Praktik an ihren Mädchen vollziehen, ob die Familien gebildet sind oder keine Bildung haben.

Die Formen der Verstümmelung sind unterschiedlich. Sie gehen über das Verätzen, der Beschneidung der Klitorisvorhaut, zur Klitorisdektomie, über das Ausräumen der inneren und äußeren Labien, bis hin zum Vernähen der Wundränder, bis nur noch eine kleine erbsengroße Öffnung bleibt. In vielen Ethnien wird die schlimmste Form der Beschneidung und Genitalverstümmelung praktiziert, genannt die Pharaonische Beschneidung. Bei der Pharaonische Beschneidung, wird die gesamte Vulva ausgeräumt, was bei einem Mann vergleichbar wäre, wenn ihm der Penis amputiert wird und nur noch eine kleine Öffnung der Harnröhre zum Urinieren bleibt, weil der Stumpf des Penis zugenäht, bzw. mit Dornen verschlossen wird.

Zumeist mit einer Rasierklinge wird den Mädchen die Klitoris abgeschnitten – amputiert -, die inneren Schamlippen/Labien werden entfernt, die großen Schamlippen/ Labien werden entweder geritzt, eingeschnitten oder geschält, so das eine stark blutende Wunde entsteht.

Dann wird die Wunde mit Dornen soweit verschlossen, dass nur noch eine kleine Öffnung zum Abfluss des Urins und des Menstruationsblutes bleibt. Dabei werden den Mädchen und Frauen schwerste Verletzungen zugefügt. Viele Mädchen sterben an Blutverlust, an Wundstarrkrampf, an Schock, oder später an den Folgen der Beschneidung. Die größten Verletzungen entstehen, je älter das Mädchen ist. Je kleiner desto hilfloser ist das Mädchen.

Um diese Praktik zu vertuschen, werden die Mädchen oft im Babyalter verstümmelt. Allen Mädchen ist jedoch Eins gemeinsam, sie erleiden ein schweres seelisches, wie auch körperliches Trauma. Sie erlitten während des Eingriffs Todesangst und Schmerzen bis zur Ohnmacht.

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